Wie wir heute einkaufen

Couchshopping

Als ich mich letztens mit alten Freunden aus dem Heimatdorf auf ein oder zwei Bier traf, kamen wir auch auf das Thema Smartphones zu sprechen. Nachdem wir uns alle eine Weile nicht gesehen hatten, musste ich feststellen, dass inzw. jeder so ein Gerät in seiner Hosentasche hatte. Selbst der größte Feind der mobilen Freiheit musste sich an dem Abend outen.

Der Handwerkermeister in einem alteingesessenen Familienbetrieb war ganz begeistert und musste zugeben, dass er seine Antihaltung von vor einem halben Jahr nun selbst – naja – albern findet. Er beichtete sogar, dass sich innerhalb von nur kurzer Zeit bei ihm zum Smartphone ein iPad dazugesellt hat.

Sein iPhone nutzt er unterwegs um E-Mails an Kunden oder Bestellungen an Lieferanten zu senden, seine Termine zu koordinieren oder seine Arbeit fotografisch zu dokumentieren.

Zuhause nutzt er sein iPad für das abendliche Couchsurfing und shoppt auf seinen Streifzügen das ein oder andere Teil. Entspannt sitzt die Geldbörse lockerer als an der überfüllten Kasse stehend und nach einem harten Arbeitstag gönnt man sich ja gerne was.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Für Selbstständige mit 12+x Stundentagen oder Menschen ohne große Leidenschaft für Warteschlangen an Kassen ist es eine absolute Bereicherung, wenn die Dinge des täglichen Lebens bereits bei Feierabend zuhause sind.

Lebensmittel und Getränke liefert der Kaufladen mit den vier roten Buchstaben seit Kurzem direkt nach Hause. In vielen Regionen gibt es inzwischen sogenannte Biokisten im Abo inkl. Lieferdienst, die von Landwirten gefüllt vor die Haustür gestellt werden.

Zusätzlich bieten viele Spezialversender ganz besondere Lebensmittel an, die es nicht an jeder Supermarktregalecke gibt. Ein alter Schulfreund von mir hat beispielsweise mit seinen Kollegen die Firma „Pfeffersack und Söhne“ (link) gegründet und vertreibt hochwertige Gewürze in speziell angefertigten Tonbehältern.

Der Preis ist heiß.

Auch wenn die großen Handelsketten für Elektronik mit aggressiver Werbung versuchen, uns klarzumachen, wo es die „geilsten“ Preise gibt – das Internet kann es meist besser! Preissuchmaschinen helfen bei der Suche nach dem günstigsten Preis und wenn man sich über ein Produkt informieren will, findet man im Netz ganz schnell sucht Produkttests. Usergeneriert wie man das von Amazon oder anderen Shops kennt oder auch ganz objektiv von Stiftung Warentest usw., die ihre Testergebnisse für kleines Geld online anbieten. Nicht zuletzt stellen zahlreiche Nutzer bei Youtube selbstproduzierte Testvideos als Information für andere online.

Die Umkleidekabine zuhause.

Bummeln gehen in der Hoffung etwas zu finden – ein Horror für viele auf der Suche nach etwas Tragbarem. Da sitzt man doch lieber gemütlich auf dem Sofa und kann weltweit auf die „Jagd nach neuen Styles“ gehen. Fashingblogs wie fashionpuppe.de oder snobtop.com sind einfach die besseren Modeberater. Fair – öko – lokal? Auch hier gibt es für alle Ansprüche den richtigen Warenkorb. Viele kleine Labels spezialisieren sich und können ihre Waren einfach und ohne etwas an den Vertrieb abgeben zu müssen für Ihren Kunden anbieten. Auch kleinen Freizeit- und Startupschneidern wird mit etsy.com und dawanda.de eine Plattform geboten ihre Unikate zu verkaufen.

Rundum sorglos Klamottenshoppen geht mit dem neuen Diensten von modomoto.de – nachdem man seinen Stil, seine Maße und ein paar Farbpräferenzen angegeben hat, stellt das Team von modomoto Pakete mit passenden Teilen zusammen, die man ganz in Ruhe zuhause anprobieren kann.

Das Abo.

Was ich eben bei Gemüse vom Bauern schonmal angesprochen hatte, greift auch auf andere Bereiche über. Amazon bietet mit seinen Spar-Abos die Lieferung von ganz vielen Warengruppen (Lebensmittel bis Sportartikel) in wählbaren Lieferintervallen an. Die Firma Blacksocks schickt Ihnen Socken nach Hause (und mit Hilfe der passenden Samrtphone-App finden Sie nebenbeibemerkt unter allen schwarzen Socken immer das passende Paar heraus).

Schöner Wohnen?

Seltene Antiquitäten, echte Möbelklassiker oder gebrauchte Raritäten? Dank Internet bekommt man seine neue Wohnung ratzfatz eingerichtet. Von eu.fab.com bis….. aber hey darüber schreibe ich das nächste Mal ausführlicher. Bis dahin kann man sich hier inspirieren lassen: http://interiorium.tumblr.com/

Ich könnte hier noch endlos weitere Bereiche aufführen, aber soviel will ja niemand auf einmal lesen.

Zusammenfassend dürfte jedoch klar werden, Internet-Shopping gehört zum modernen Alltag. Verkäufer ohne Internetpräsenz und Möglichkeit zum Online-Verkauf haben einen schweren Stand. Beim Angebot seiner Waren über das Internet gilt es, sich und seine Waren bestmöglich zu präsentieren und mit innovativen Ideen Kunden für sich zu gewinnen.

Da eine wachsende Zahl der Internetnutzer mit mobilen Endgeräten ausgestattet ist, ist es gleichzeitig wichtig, den eigenen Onlineshop nicht nur für Desktoprechner zu optimieren, sondern auf diese Geräte anzupassen. Studien zufolge sind 67% der potentiellen Käufer eher bereit auf einer mobil-freundlichen Website zu kaufen.

Bieten Sie also Ihren Kunden einen einfachen und hürdenfreien Weg von der Suche nach einem Produkt bis zum Kaufabschluss – egal auf welchem Gerät – ist er schneller bereit zu kaufen und kommt sicher wieder.

Deshalb nun abschließend:

Möchten Sie Ihre Produkte zeitgemäß und erfolgreich verkaufen? – Dann brauchen Sie einen funktionierenden Onlineshop!

Möchten Sie Ihren Verkauf bestmöglich dem modernen Kunden anpassen und für die Zukunft gewappnet sein? – Dann brauchen Sie einen Onlineshop, der auf die Besonderheiten von mobilen Geräten und deren unterschiedlicher Usability eingeht!

 

Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Blog | 5 April 2013

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